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Mit der Umsetzung der europäischen Dienstleistungsrichtlinie (EU-DLR) und dem damit verbundenen Prinzip des One-Stop-Government beginnt eine neue Epoche der öffentlichen Verwaltung.
Experten aus Bund, Ländern und Kommen beziehen hierzu Stellung.
Die dynamisch wachsende Zahl von Projekten und Lösungen auf EU-, Bundes-, Landes- und Kommunalebene belegt die Bedeutung des One-Stop-Governments. Sie geht über die reine Umsetzung der EU-DLR weit hinaus. Damit stehen drängende Fragen im Raum:
- Wie werden Inhalte und Bedienung von One-Stop-Government
wirklich übersichtlich und bürgerfreundlich?
- Wer setzt die Standards für kommunales E-Government?
- Welche Rollen soll der private Sektor übernehmen?
- Wie funktioniert interkommunales E-Government länderübergreifend?
- Wer garantiert Verlässlichkeit und Sicherheit in komplexen
föderativen IT-Infrastrukturen?
Ergänzend zu den fünf aktuellen Fragestellungen wird in drei Diskussionsrunden mit Experten aus Bund, Ländern (Baden-Württemberg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein) und Kommunen die Service orientierte Strategie der europäischen Dienstleistungsrichtlinien aufgegriffen, um die damit verbundenen Konzepte für One-Stop-Government kritisch zu hinterfragen:
1. Werden die EU-Dienstleistungsrichtlinie und One-Stop-Government zum Innovationstreiber für die föderative Verwaltungsmodernisierung? Welche Konsequenzen ergeben sich aus der Einführung des Einheitlichen Ansprechpartners für Bund, Länder und Kommunen? Wird der private Sektor zum Partner oder zum „Konkurrenten“?
2. Wie gewinnen Kommunen mehr Bürgernähe durch digitale Services? Wie werden die politischen Entscheidungsprozesse von Rat und Verwaltung unterstützt? Wie wird die Verwaltung von Routineaufgaben entlastet? Wie profitieren Vereine und Bürgerinitiativen vom kommunalen E-Government?
3. Wie entstehen digitale Wertschöpfungsketten zwischen Verwaltung und Wirtschaft? Welche Bedeutung hat eine durchgängige automatisierte Kommunikation zwischen Behörden und Unternehmen für die nachhaltige Standortsicherung?
Mit dem interdisziplinär gestalteten Programm werden gezielt alle Akteure adressiert, die für die Entwicklung von One-Stop-Government-Infrastrukturen verantwortlich sind: Rechts-, Organisations- und IuK- Führungskräfte sowie Multiplikatoren aus Politik, staatlicher und kommunaler Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft sowie Kammern, Branchenverbänden, Vereinen und NGOs (Non-Governmental Organizations).
Die Kongressthemen lenken die Aufmerksamkeit von Wirtschafts- und Fachpublikationen auf die Veränderungen der kommunalen Verwaltung durch One-Stop-Government und die damit verbundenen politischen und wirtschaftlichen Ziele.
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